Rindenprodukte

Mutterboden

Mutterboden
Mutterboden gesiebt
Mutterboden aufbereitet mit Sand und Kompost gesiebt
Bodensubstrate

Mulch

Rindenprodukte

Rindenmulch
Rindenhumus
Pinienrinde
Holzhackschnitzel als Fallschutz Gütegeprüft
Feinkompost
Lavagranulat
Liapor
Blähton
Blähschiefer

Was ist Mutterboden?

Mutterboden ist der stickstoffreiche Oberboden, der die Grundlage für alle lebenden Pflanzen bildet. Im landwirtschaftlichen Bereich wird er häufig als „Ackerkrume“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um die oberste Bodenschicht, welche eine besondere Fruchtbarkeit aufweist. Der Mutterboden ist ca. 20-30 Zentimeter dick und enthält Mineralien, aerobe Bakterien und auch lebendige Bodenlebewesen wie Asseln, Pilze sowie Regenwürmer.

Anwendungsmöglichkeiten von Mutterboden

Mutterboden ist sehr vielseitig und bietet umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten:
• Als Ausgleich von Unebenheiten im Gelände: Durch Mutterboden können Flächen befüllt werden, welche eine Angleichung benötigen.
• Als Nährstoffschicht in Blumenbeeten: Damit Blumen oder Gemüse besser gedeihen, kann nährstoffreicher Mutterboden verwendet werden.
• Als Untergrund für den Rasen: Mutterboden dient bestens als Unterschicht für neuen Rasen oder auch zur Modellierung Ihres vorhandenen Gartengeländes.
• Als Nährstoffboden für Hochbeete, Staudenpflanzen und Balkonkübel: Mutterboden kann bei verschiedensten Pflanzenarten eingesetzt werden und die Gesundheit der Pflanzen unterstützen.
• Als Baumgruben-Deckschicht: Auch beim Pflanzen neuer Bäume, dient der Mutterboden als nährstoffreiche Grundlage.

Was ist bei der Verwendung von Mutterboden zu beachten?

Vor dem Kauf von Mutterboden ist es ratsam, einige Dinge zu berücksichtigen:
• Informieren Sie sich über die Herkunft des Mutterbodens: Idealerweise kaufen Sie Mutterboden aus Ihrer Region, da dieser bereits bestens an die Bodenart des gewünschten Standortes angepasst ist.
• Bereiten Sie Ihren Boden auf: Vor dem Auftragen des Mutterbodens, sollten Sie den Boden auf den vorhandenen Flächen gut auflockern. Sonst kann es passieren, dass im Untergrund verdichtete Stellen entstehen, welche den späteren Wasserablauf behindern können.
• Achten Sie darauf, keine Schuttablagerungen mit Mutterboden zu bedecken: Bauschutt hat eine sehr hohe Drainagewirkung. Dadurch ist ein solcher Standort für die meisten Pflanzen zu trocken.

Welche Arten von Mutterboden gibt es?

Mutterboden kann sowohl im Nährstoffgehalt als auch in der Farbe variieren. Neben dem klassischen Mutterboden gibt es noch einige weitere Arten:
• Gesiebter Mutterboden: Diese Art des Mutterbodens besitzt eine feine Körnung zwischen und zeichnet sich durch einen geringen Lehmanteil aus. Durch das Absieben sind kaum Steine oder Wurzeln enthalten.
• Gesiebter Mutterboden mit Sand und Kompost: Durch die feine, krümelige Konsistenz ist diese Art des Mutterbodens besonders leicht zu verarbeiten und eignet sich bestens für den Pflanzenanbau. Ob für Hecken, Bäume, Ziersträucher, Rasen oder Beete, gesiebter Mutterboden bildet den idealen Nährboden
• Bodensubstrate: Sie sind das Grundmaterial für verschiedene natürliche Vorgänge. Je nach Art gibt es entweder Erdgemische, erdlose Substrate oder flüssige Nährlösungen.

Rindenmulch

Rindenmulch besteht aus zerkleinerter, unfermentierter Baumrinde. Meist handelt es sich um Baumrinde einheimischer Nadelbäume, wie beispielsweise Kiefern oder Fichten.

Vorteile bei der Verwendung von Rindenmulch

Rindenmulch wird hierzulande sehr häufig im Gartenbau verwendet, da er vielseitigen Nutzen birgt:
• Schutz vor Austrocknung: Besonders im Sommer kann die Erde in unseren Gärten durch Sonneneinstrahlung stark erhitzt werden. Durch die Abdeckung des Bodens mit Rindenhäckseln heizt sich die darunter liegende Erde bei Sonneneinstrahlung nicht mehr so stark auf. Dadurch verliert der Boden weniger Wasser, welches wiederum den Pflanzen zur Verfügung steht.
• verhindert Bodenerosion: Der Rindenmulch dient im Winter als zusätzliche Schutzschicht gegen Kälte. Da die Erde so dem Regen und Wind nicht mehr unmittelbar ausgesetzt ist, werden Bodenerosionen verhindert.
• Schutz vor Unkraut: Rindenmulch ist auch deshalb so beliebt, weil es ein hervorragendes Mittel gegen Unkraut ist. Besonders Kiefernrinde hat einen hohen Anteil an Gerbsäuren, welche sich wachstumshemmend auf Unkraut auswirken.
• vielseitiger Einsatz: Rindenmulch kann nicht nur in Beeten eingesetzt werden. Er eignet sich auch hervorragend auf Wegen und in Spielbereichen. Rindenmulch hat eine federnde Eigenschaft und ist weich unter den Füßen. Dadurch eignet er sich optimal als Fallschutz unter Schaukeln oder Klettergerüsten. Bei einer freien Fallhöhe von mehr als 60 cm sind stoßdämpfende Bodenbeläge vorgeschrieben. In diesem Fall können Sie sich für unsere Fallschutz Hackschnitzel entscheiden, welche mit dem Gütesiegel ausgezeichnet sind.

Was ist bei der Verwendung von Rindenmulch zu beachten?

Damit der Rindenmulch seine positiven Eigenschaften entfalten kann, gibt es einige Dinge, die sie beachten können. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Tipps:
Stickstoffdünger: Vor dem Verteilen des Rindenmulchs sollten Sie den Boden mit einem Stickstoffdünger versorgen. Ansonsten kann es zu einer vorübergehenden Stickstofffixierung kommen, da der Rindenmulch dem Boden eine Menge Stickstoff entzieht. Optimal dafür geeignet sind Hornspäne. Diese haben eine ähnlich langsame Zersetzungszeit wie der Rindenmulch und sorgen daher für einen langanhaltenden Nährstoff Ausgleich.
Boden auflockern: Entfernen Sie vor dem Verteilen des Rindenmulchs so viel Unkraut wie möglich und lockern sie die zu mulchende Fläche etwas auf.
Rindenmulch verteilen: Es ist ratsam, mit dem Rindenmulch eine fünf bis sieben Zentimeter dicke Schicht zu bilden. Dadurch kann der Rindenmulch seine positiven Eigenschaften voll entfalten.

Rindenhumus

Rindenhumus wird aus zerkleinerter, fermentierter Nadelholzrinde von Fichten oder Kiefern hergestellt. Durch die Fermentierung werden unerwünschte, wachstumshemmende Inhaltsstoffe abgebaut.

Vorteile von Rindenhumus:

Nährstoffreicher Untergrund: Rindenhumus enthält eine Vielzahl an Pflanzennährstoffen wie beispielsweise Kalium, Phosphat, Stickstoff und Spurennährstoffe. Dadurch versorgt er Pflanzen langfristig mit wachstumsfördernden Stoffen und trägt zur Stabilisierung des Boden pH-Wertes bei.
Wasserspeicherung: Rindenhumus hat eine sehr gute Wasserhaltefähigkeit. Dadurch versickert das Wasser nicht direkt, sondern kann von den Pflanzen langfristig aufgenommen und gespeichert werden. Besonders in Ergänzung mit Sand bietet Rindenhumus einen lockeren, durchlässigen Boden, der nicht zu schnell austrocknet.
Sauerstoffspeicherfähigkeit: Sowohl Pflanzen als auch die am Boden lebenden Mikroorganismen benötigen zum Überleben Sauerstoff. Rindenhumus hat eine äußerst hohe Sauerstoffspeicherfähigkeit. Dadurch kann er den Sauerstoffgehalt jedes Bodens verbessern. Generell gilt: Je grobkörniger der Rindenhumus ist, desto besser ist seine Sauerstoffspeicherfähigkeit.

Rindenhumus verwenden: Das müssen Sie beachten

Um bei Ihren Pflanzen für eine gute Nährstoffversorgung zu sorgen, wird Rindenhumus meist einmal im Pflanzenjahr angewendet. Diese Versorgung erfolgt meist im Frühjahr bei der Vorbereitung Ihrer Gemüse-/Blumenbeete. Bei der Verteilung des Rindenhumus sollten Sie darauf achten, eine 0,5 bis 1 cm dicke Schicht aufzutragen. Diese Schicht wird anschließend flach in die Erde eingearbeitet.

Pinienrinde

Rindenmulch kann jedoch nicht nur aus Fichten und Kiefern gewonnen werden. Auch Pinienrinde ist ein optimales Mulchmaterial. Pinienrinde ist milder und neutraler in Bezug auf den Boden-pH-Wert. Im Gegensatz zu dem eher bräunlichen Rindenmulch von Fichten und Kiefern ist die Tönung der Pinienrinde meist orangerot. Aufgrund des Transports über den Mittelmeerraum ist die Pinienrinde zwar teurer als klassischer Rindenmulch, jedoch hat ihre Verwendung einige weitere Vorteile.

Vorteile Pinienrinde:

Pinienrinde vereint alle positiven Eigenschaften des heimischen Rindenmulchs, bietet zusätzlich jedoch noch einige weitere Vorteile:
• Haltbarkeit: Pinienrinde ist etwa dreimal so lange haltbar wie Mulch aus heimischer Kiefern- oder Fichtenrinde
• Langsame Humusbildung: Aufgrund der hohen Haltbarkeit bzw. langsamen Verrottungszeit kann sich das Bodenleben gut an die Humusbildung anpassen
• Angenehmer Duft: Pinienrinde hat einen angenehmen Nadelholzduft
• Kein Cadium: Im Gegensatz zu heimischen Mulchen, enthält Pinienrinde kaum Cadium oder andere Gerbstoffe. Dadurch werden keine pflanzenschädigenden Stoffe freigesetzt.
• Weniger Stickstoffentzug: Pinienrinde entzieht dem Boden weniger Stickstoff als heimischer Rindenmulch.

Feinkompost:

Feinkompost ist optimal zur Nährstoffergänzung im Boden geeignet. Er besteht aus reinem Grünschnitt. Feinkompost ist frei von Wurzelteilen und Pflanzensamen. Er kann optimal bei Blumenbeeten, Beerenobst, zur Rasenpflege oder auch zum Gemüseanbau verwendet werden.

Lavagranulat:

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei Lavagranulat um Lavasteine. Das Naturprodukt wird in der Nähe von Vulkanen gewonnen und ist vielseitig einsetzbar.

Vorteile von Lavagranulat:

Lavagranulat ist nicht nur im Garten, sondern auch bei Zimmerpflanzen einsetzbar. Doch es gibt noch weitere Vorteile:
• Wasserspeicher: Das Naturprodukt speichert Wasser optimal und gibt dieses langsam an seine Umgebung zurück. Dadurch kann man Lavagranulat gut in trockenen Boden beimischen.
• Wärmespeicher: Lavasteine speichern nicht nur Wasser, sondern auch Wärme. Dadurch können abrupte Temperaturschwankungen ausgeglichen werden und sogar kälteempfindliche Pflanzen einen Schutz bieten.
• Langlebigkeit: Lavagranulat hat eine sehr hohe Verrottungszeit. Dadurch lohnt sich eine Anschaffung auch langfristig.
• Unkrautschutz: Wenn das Lavagranulat etwa zwei Zentimeter dick aufgetragen wird, kann es auch das Wachstum unerwünschter Pflanzen verhindern.
• Dekoration: Die Steine gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. Dadurch kann man sie auch optimal als Dekoration nutzen.
• Filtermedium: Lavagranulat kann auch im Gartenteich oder in Aquarien eingesetzt werden. Hier dient es als natürlicher Filter. Aufgrund der porösen Beschaffenheit können sich verschiedenste Bakterien und Mikroorganismen in den Lavasteinen ansiedeln. Diese sorgen dafür, dass überschüssige Nähr- oder Schadstoffe im Wasser abgebaut werden und fördern so ein gesundes Gleichgewicht in Teich und Aquarium.

Liapor Blähton und Blähschiefer

Liapor Blähton ist ein Leichtbeton. Bei der Herstellung des Blähtons wird der Rohton fein gemahlen, mit Wasser vermischt und dann zu kleinen Kugeln gemahlen. Anschließend werden die Tonkugeln bei 1.200 Grad gebrannt. Blähschiefer wird wiederum aus zerkleinertem Schieferton hergestellt. Anders als beim kugelförmigen Blähton besitzen die Körner eine plattige Form.

Vorteile von Blähton und Blähschiefer:

• Vielseitig einsetzbar: Liapor Blähton und Blähschiefer können unter anderem für Wände, Decken, Mauersteine oder im Garten verwendet werden.
• Wärmedämmung: Sowohl Blähton als auch Blähschiefer haben eine Wärmespeicherkapazität und sind frostbeständig.
• Feuerbeständig: Die Produkte sind extrem feuerbeständig und zählen zur Feuerwiderstandsklasse F180.

Hochwertige Produkte für Ihren Garten

Ein schöner und gepflegter Garten lädt zum Ausruhen, Grillen und Spielen ein. Für die optimale Gartenpflege bieten wir Ihnen ein breites Angebot an hochwertigem Mutterboden und Rindenprodukten. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Auswahl der richtigen Produkte für die Gestaltung Ihres Gartenparadieses!

Ausstellung

Besuchen Sie unsere Ausstellung für Natursteine in Nürtingen,
Oberboihinger Str. 204 welche zu jeder Zeit zugänglich ist.

Telefon: 07022-67657 oder 07022-67692

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